Wir greifen die Idee der Stadt Zwickau auf und weisen mit dem Plakat auf eine Feststellung  hin: wir leben in KEINER Diktatur. Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Unglaublich, dass in aktuellen Zeiten darauf hingewiesen werden muss.

Aus aktuellem Anlass möchten wir an dieser Stelle unsere Solidarität mit der im Landkreis Leipzig wohnhaften Gesundheits- und Sozialministerin Petra Köpping ausdrücken. Der Fackelaufmarsch von Corona-Leugnern und Rechtsextremen vor ihrem Wohnhaus am letzten Wochenende erinnert in schlimmster Weise an Nazi-Aufmärsche und hat den Boden einer demokratischen Auseinandersetzung mit großer Sicherheit verlassen.

Dies ist ebenso wenig hinnehmbar wie andere Coronaleugner-Aufmärsche, oft organisiert von Neonazis, in unserem Landkreis bzw. in Sachsen. 

 

 

Vergangene Woche hatten wir im Landkreis die Fachkräfte der Jugendarbeit aus unserem Münchener Partner-Landkreis zu Gast. Rund 20 Mitarbeitende des Jugendrings München-Land aus den Arbeitsfeldern: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugend- bzw. Schulsozialarbeit, Ganztagsbildung, Jugendverbandsarbeit und Verwaltung besuchten verschiedene Einrichtungen im Landkreis. Dazu gehörten u.a. Alte Rollschuhbahn in Bad Lausick, der Jugendclub Palaver und das Ökohaus in Markkleeberg, das Jugendbüro SPOC in Brandis, das Jugendhaus Oase in Naunhof, das Jugendhaus ‚Come In‘ und das ‚Dorf der Jugend‘ in Grimma sowie der Jugendtreff Leuchtturm und das Kulturkino in Zwenkau.

Inhaltlich wurden zwischen den Fachkräften Themen wie Strukturen der Jugendarbeit, Fachkräftebindung und -sicherung, Jugendbeteiligung oder Strukturwandel debattiert.

Auch mit Landrat Henry Graichen erfolgte ein Austausch. Zur Sprache kamen die unterschiedlichen Strukturen der Jugendarbeit in beiden Landkreisen: Während die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Kommunen im Landkreis München in der Regel von mehreren Kolleg*innen in unbefristeten Stellen durchgeführt wird, werden im Landkreis Leipzig viele Jugendzentren von nur einem*einer Pädagog*in geführt, der*die nicht selten auch noch von befristeten Projektgeldern abhängig ist. Damit hat die Jugendarbeit in Bayern mehr Sicherheit und kann die Arbeit langfristiger planen.

Ärmel hoch! Wir haben es getan - tut es
bitte auch - lasst euch Impfen!

Warum?
Ganz klar: Es geht um eure Gesundheit und die eurer Mitmenschen - seid solidarisch. Es geht aber auch um Jugendarbeit und die tollen Projekte die wir mit euch durchgeführt haben - um all das endlich wieder sicher und uneingeschränkt machen zu können, ist es notwendig, dass jede*r einen kleinen Beitrag leistet, die Pandemie schnellstmöglich zu beenden.
In dem Sinne, bleibt gesund und solidarisch
(Frohe Weihnacht und gesundes neues Jahr)

 

Jugendbeteiligung funktioniert eigentlich im Miteinander, weil aber unsere geplanten Zukunftswerkstätten leider vorerst nicht stattfinden können, haben wir - das Projekt "CHANCE4CHANGE – Jugend gestaltet den Wandel" - einen digitalen Workshop entwickelt: 

Als Gruppe, im Klassenverband oder im Jugendclub – real oder per Videokonferenz – könnt ihr euch mit dem hier in eurer Region stattfindenden Strukturwandel auseinandersetzen und herausfinden, was das eigentlich alles auch mit euch und eurem Leben zu tun hat. Klickt euch einfach durch die online Oberfläche, bearbeitet zu zweit und in der Gruppe interaktive Aufgaben, recherchiert, informiert euch und findet Lösungen. Werdet auf dem online Whiteboard kreativ und entwickelt zusammen eure Veränderungsideen und Zukunftswünschen für die Region.

Ihr braucht keinerlei Vorwissen, nur einen Computer, eine Internetverbindung und eine Crew, dann werdet ihr herausfinden, dass Themen wie die Verkehrs- und Energiewende oder die Gestaltung von solidarischen Freiräumen echt spannend sein können, vor allem wenn sie auch euch betreffen. 

Wer diesen Auftakt zur einer aktiven und nachhaltigen Jugendbeteiligung im hiesigen Strukturwandel nutzen will, kann sich sehr gerne bei uns melden. Wir schicken euch die notwendigen Links, Informationen und bieten auch eine (digitale) Begleitung des Workshops an. 

Moini ich bin Paula, die FSJlerin vom KJR.

Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Döbeln, einem Städtchen in Mittelsachsen. Letztes Jahr habe ich mein Abi gemacht und bin jetzt seit Anfang September Teil des KJR.

Dafür entschieden habe ich mich, weil ich aus eigenen Erfahrungen als Jugendliche weiß, wie cool es ist, Angebote in Anspruch nehmen zu können, bei denen ich meine eigenen Ideen anbringen kann und diese auch gehört und für voll genommen werden.

In der Zeit, die ich bis jetzt hier verbracht habe, war ich im Projekt des FJM tätig und habe mich vorwiegend um die Betreuung der Socialmedia-Kanäle und die Durchführung von Veranstaltungen gekümmert.

Bis jetzt macht mir alles viel Spaß und ich freue mich auf das restliche Jahr meines FSJs.:D

Um noch etwas aus meinem Privatleben zu erzählen:

Ich spiele gern Tennis, im letzten Jahr auf Grund von Corona allerdings sehr selten. Ansonsten verbringe ich viel Zeit mit Friends in der Natur oder beim feiern.:)



Seit 2018 begleitet der Kinder- und Jugendring unter dem Projekttitel „Ohne Jugend sieht unser Ort alt aus - Jugendbeteiligung in der Kommune“ das Jugendforum in Böhlen. Dabei werden Kindern und Jugendlichen vor Ort Räume geschaffen, eigene Ideen und Wünsche zu realisieren und somit ihre Teilhabe am kommunalen Geschehen zu ermöglichen. Open-Air-Kino, Frühjahrsputz, Graffiti-Workshop oder Diskussionen mit dem Stadtrat waren nur einige Höhepunkte unserer Arbeit.

Mit Jahresbeginn (2021) ist der Kinder- und Jugendring nunmehr auch Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in Böhlen. Aufgrund der aktuellen Corona Einschränkungen starten wir zunächst mit verschiedenen digitalen Angeboten. Telefonische „Sprechstunden“ werden eingerichtet und eine Sozialraum-/ Bedarfsanalyse für Böhlen wird erstellt.
Verantwortlich für die Jugendarbeit innerhalb des KJR-Teams ist Maria Dießner, die bereits das Jugendforum vor Ort begleitet. 

Kontaktdaten

Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig
Turnerstraße 1a
04651 Bad Lausick
034345 / 559734
034345 / 559735

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Da der KJR gemeinnützig arbeitet und viele neue Ideen umsetzen möchte, freuen wir uns natürlich über bereitwillige Spender.
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